Reichsstadt Esslingen, 1451: Nachdem die Bänkelsängerin Mia und die Fahrenden Augsburg verlassen haben, ziehen sie weiter nach Esslingen, wo zum Pfingstfest ein
Jahrmarkt auf der Pliensau stattfinden soll. Unterwegs stößt der geheimnisvolle Teufelsbanner und Geisterseher Hieronymus zu ihnen, der behauptet, Gedanken lesen zu können. Während die Fahrenden sich auf der Pliensau einrichten, geschieht an einem Morgen kurz vor Pfingsten etwas Unfassbares: Der Leichnam eines Mannes wird auf einer Wiese unweit der Stadtmauer gefunden. In seiner Brust klafft ein gewaltiges Loch, und an Stelle des Herzens befindet sich ein golden glänzender Stein. Die Aufregung ist gewaltig. Hieronymus wird verdächtigt, sich der Schwarzen Künste zu bedienen.
Dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst wird ein weiterer Toter mit geraubtem Herz entdeckt, wenig später soll ein Wiedergänger gebannt werden. Mia wittert eine Geschichte, die alles Bisherige in den Schatten stellt. Da verschwindet Leo, Goliaths junger Helfer, und Mia fürchtet das Schlimmste …