Die Bänkelsängerin und die tanzenden Gebeine

Reichsstadt Augsburg, 1451: Während die Fahrenden im Winterlager auf die Eröffnung des Augsburger Jahrmarktes warten, gelingt es Mia, eine Anstellung im Tanzhaus der Stadt zu ergattern. Als dieses jedoch kurz nach der Hochzeit, bei der sie aufgespielt hat, abbrennt, geraten die Fahrenden ins Visier der Obrigkeit. Doch dann geschieht etwas, was die ganze Stadt in Aufruhr versetzt. Aus dem Beinhaus des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals vor den Toren Augsburgs verschwinden Knochen, und es geht Gerede von auferstandenen Toten, von seelenlosen Wiedergängern um, die darauf aus sind, den Augsburgern die Seelen zu rauben. Schlimmer noch, es wäre möglich, dass sie mit ihren fauligen Ausdünstungen die Luft verunreinigen und für den Ausbruch einer entsetzlichen Seuche sorgen.
Mia wittert eine Geschichte. Als wenig später ein toter Junge auftaucht, ist ihre Wissbegier nicht mehr im Zaum zu halten. Sie beschließt, der Spur der tanzenden Gebeine zu folgen, und findet sich schon bald an einem Ort wieder, den sie für die Hölle hält …

Das Pestmädchen und der Teufelspakt

Augsburg, 1463: Endlich verstummt das Geläut der Totenglocken. Die Pest ist überstanden und die Wohlhabenden kehren in die Stadt zurück. Lina und ihr Gemahl Ulrich  wollen die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen und ein ruhiges Leben führen. Das junge Familienglück endet jedoch jäh, als die beiden nachts in ihrem Haus überfallen werden und Unbekannte Lina aus der Stadt entführen. Während Ulrich alle Hebel in Bewegung setzt, um herauszufinden, wohin sie gebracht worden ist, begreift Lina, wer ihr nach dem Leben trachtet …

Erscheint am 8. Juli beim Gmeiner Verlag

Die Bänkelsängerin und das Elixier des Teufels

Grafenstadt Stuttgart, 1450: Obwohl die Geldkatze der jungen Bänkelsängerin Mia am Ende eines ereignisreichen Sommers prall gefüllt ist, hadert sie mit dem Schicksal. Denn der Mann, an den sie ihr Herz verloren hat, hat den Fahrenden den Rücken gekehrt und ist aus ihrem Leben verschwunden. Ohne Goliath fühlt sie sich verlassen und wieder so einsam wie seit dem Tod ihrer Familie, weshalb der Aufbruch des Jahrmarktes nach Nürnberg eine willkommene Abwechslung darstellt.
Nach einer kurzen Reise schlagen die Fahrenden ihr Lager vor der mächtigen Reichsstadt auf, deren Umland noch die Spuren des furchtbaren Markgrafenkrieges trägt. Während Mia die Nürnberger mit ihren Liedern unterhält, entbrennt ein Streit mit einem Stadtpfeifer, der zu ihrem Entsetzen kurze Zeit später tot aus der Pegnitz gefischt wird. Schnell geraten Mia und die Fahrenden unter Verdacht. Als ein weiterer Leichnam auftaucht, wird die Quacksalberin Rotrud verhaftet, denn bei den beiden Toten werden Arzneien aus ihrem Bestand gefunden.
Während die ersten Fahrenden das Lager verlassen, um nicht ebenfalls ins Visier der Obrigkeit zu geraten, wird Rotrud ins Lochgefängnis gesperrt. Ihr drohen eine Anklage wegen Mordes und die peinliche Befragung durch den Henker. Obwohl Mias Verstand ihr rät, sich aus der Angelegenheit herauszuhalten, kann sie die Freundin nicht im Stich lassen. Sie beginnt, sich umzuhören und findet schon bald etwas heraus, was sie tödliche Gefahr bringt …

 

Die Begine und das dunkle Geheimnis

Ulm 1416: Als eine reiche Kaufmannswitwe tot in ihrem Bett aufgefunden wird, bezichtigen böse Zungen die ehemalige Begine Anna Ehinger des Mordes. Die Arznei, die sie der Witwe am Abend ihres Todes verabreicht hat, soll Gift gewesen sein. Zwar glaubt der Rat nicht an Annas Schuld, doch als brutale Morde die Stadt in Angst und Schrecken versetzen und die junge Beginen-Novizin Luzia spurlos verschwindet, beschließt Anna, sich auf die Suche nach dem Schuldigen zu machen. Schnell wird klar: In Ulm geht ein Dämon um, der es auf weit mehr als nur auf die Träume der Kinder abgesehen hat …

 

Die Bänkelsängerin

Württemberg, 1450: Nach dem Ende des Markgrafenkrieges fürchtet die junge Bänkelsängerin Mia um ihre Zukunft. Mit dem Friedensschluss versiegen die Nachrichten, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdient hat. Jetzt bleiben ihr nur noch Lieder über kleine Gauner und deren Hinrichtungen – lauter Dinge, die keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Mia weiß, dass der Winter naht. Wie soll sie ihn überstehen?

Als sie mit dem Jahrmarkt vor der Handelsstadt Ulm lagert, hört sie von einem wilden Gerücht: Angeblich treiben auf der Schwäbischen Alb Dämonen ihr Unwesen. Seit geraumer Zeit verschwinden dort oben Menschen spurlos.

Wenige Wochen später, die Fahrenden sind nach Stuttgart weitergezogen, taumelt eines Tages eine furchtbar zugerichtete Frau ins Lager, bricht dort zusammen und stirbt. Mia ahnt, dass sich dahinter eine große Geschichte verbirgt. Sollte sich das Gerücht über die Dämonen bestätigen? Dann hätte sie endlich wieder Stoff für ein Lied, das ihr genug Geld für den Winter einbringt. Die junge Sängerin setzt alles auf eine Karte und zieht entgegen aller Vernunft mutterseelenallein auf die Anhöhen der Alb. Doch dort bringt ihre Wissbegier sie schon bald in höchste Gefahr …