











Die Bänkelsängerin und die tanzenden Gebeine
Das Pestmädchen und der Teufelspakt

Augsburg, 1463: Endlich verstummt das Geläut der Totenglocken. Die Pest ist überstanden und die Wohlhabenden kehren in die Stadt zurück. Lina und ihr Gemahl Ulrich wollen die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen und ein ruhiges Leben führen. Das junge Familienglück endet jedoch jäh, als die beiden nachts in ihrem Haus überfallen werden und Unbekannte Lina aus der Stadt entführen. Während Ulrich alle Hebel in Bewegung setzt, um herauszufinden, wohin sie gebracht worden ist, begreift Lina, wer ihr nach dem Leben trachtet …
Erscheint am 8. Juli beim Gmeiner Verlag
Die Bänkelsängerin und das Elixier des Teufels
Grafenstadt Stuttgart, 1450: Obwohl die Geldkatze der jungen Bänkelsängerin Mia am Ende eines ereignisreichen Sommers prall gefüllt ist, hadert sie mit dem Schicksal. Denn der Mann, an den sie ihr Herz verloren hat, hat den Fahrenden den Rücken gekehrt und ist aus ihrem Leben verschwunden. Ohne Goliath fühlt sie sich verlassen und wieder so einsam wie seit dem Tod ihrer Familie, weshalb der Aufbruch des Jahrmarktes nach Nürnberg eine willkommene Abwechslung darstellt.
Nach einer kurzen Reise schlagen die Fahrenden ihr Lager vor der mächtigen Reichsstadt auf, deren Umland noch die Spuren des furchtbaren Markgrafenkrieges trägt. Während Mia die Nürnberger mit ihren Liedern unterhält, entbrennt ein Streit mit einem Stadtpfeifer, der zu ihrem Entsetzen kurze Zeit später tot aus der Pegnitz gefischt wird. Schnell geraten Mia und die Fahrenden unter Verdacht. Als ein weiterer Leichnam auftaucht, wird die Quacksalberin Rotrud verhaftet, denn bei den beiden Toten werden Arzneien aus ihrem Bestand gefunden.
Während die ersten Fahrenden das Lager verlassen, um nicht ebenfalls ins Visier der Obrigkeit zu geraten, wird Rotrud ins Lochgefängnis gesperrt. Ihr drohen eine Anklage wegen Mordes und die peinliche Befragung durch den Henker. Obwohl Mias Verstand ihr rät, sich aus der Angelegenheit herauszuhalten, kann sie die Freundin nicht im Stich lassen. Sie beginnt, sich umzuhören und findet schon bald etwas heraus, was sie tödliche Gefahr bringt …
Die Begine und das dunkle Geheimnis
Ulm 1416: Als eine reiche Kaufmannswitwe tot in ihrem Bett aufgefunden wird, bezichtigen böse Zungen die ehemalige Begine Anna Ehinger des Mordes. Die Arznei, di
e sie der Witwe am Abend ihres Todes verabreicht hat, soll Gift gewesen sein. Zwar glaubt der Rat nicht an Annas Schuld, doch als brutale Morde die Stadt in Angst und Schrecken versetzen und die junge Beginen-Novizin Luzia spurlos verschwindet, beschließt Anna, sich auf die Suche nach dem Schuldigen zu machen. Schnell wird klar: In Ulm geht ein Dämon um, der es auf weit mehr als nur auf die Träume der Kinder abgesehen hat …
Reichsstadt Augsburg, 1451: