Pressestimme zu „Der Teufelsfürst“

„Das Buch hat alles, was einen lesenswerten historischen Roman ausmacht – viel Spannung, mehrere gut zusammengeführte Handlungsstränge und das passende Flair aus der Zeit vor vielen, vielen Hundert Jahren. Und das Beste – es ist das erste von drei Büchern über den Teufelsfürsten Vlad (…). Für Fans von Silvia Stolzenburg ohnehin ein Muss. Wer noch keines ihrer Bücher im Schrank hat, sollte das spätestens jetzt nachholen.“

Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten, 5. August 2013

Pressestimme zu „Der Teufelsfürst“

Was man von Silvia Stolzenburg erwarten konnte, das hat sie mit diesem Roman aufs Neue bestätigt: Eine faszinierende Geschichte mit lebensnahen Charakteren, voller glaubhafter Abenteuer, spannend und lebendig erzählt, emotional anregend. Fiktion und realer historischer Hintergrund werden auf gekonnte Weise verbunden und zeichnen ein authentisches Bild der spätmittelalterlichen Welt. Lesenswert, empfehlenswert. Und so fällt das Warten auf die für das Frühjahr 2014 angekündigte Fortsetzung wirklich schwer.“

Siegfried R. Krebs, Freigeist Weimar, 14. Juli 2013

Der Teufelsfürst

2013 07 Der TeufelsfürstWir schreiben das Jahr 1447. Im Osten Europas ist der Vorabend der Eroberung Konstantinopels angebrochen. Lediglich durch das winzige Fürstentum der Walachei von seinem größten Feind – dem Königreich Ungarn – getrennt durchbricht der osmanische Sultan immer wieder die Befestigungen an der Donau und stößt zusehends auf feindliches Territorium vor. Zwar ist die Walachei ein Vasallenstaat, aber auf den dortigen Woiwoden ist kein Verlass – trotz der Tatsache, dass sich zwei seiner Söhne, der elfjährige Radu und der sechzehnjährige Vlad Draculea, in türkischer Gefangenschaft befinden. Derweil der Vater der beiden Prinzen nicht nur gegen allzu überzogene Forderungen des Sultans, sondern auch gegen Intrigen seiner ungarischen Nachbarn zu kämpfen hat, geht der junge Vlad Draculea am Sultanshof in Edirne durch die Hölle. Wegen seines störrischen Verhaltens immer und immer wieder gezüchtigt, wird er von gnadenlosen Waffenmeistern in der Kunst der türkischen Kriegsführung ausgebildet, während er ohnmächtig dabei zusehen muss, wie der sinnesfreudige osmanische Prinz Mehmed seinem jüngeren Bruder nachstellt. Jeder Tag, den er als Geisel des Sultans verbringt, schürt seinen Hass weiter und er träumt davon, eines Tages aus der Gefangenschaft fliehen zu können.Während Vlad Draculea am Hof in Edirne Rache schwört, bricht in Ulm das Leben der vierzehnjährigen Zehra von Katzenstein zusammen, als eines Morgens ihr Vater tot in seinem Bett aufgefunden wird. Eine Leichenschau ergibt, dass er vergiftet wurde, und ehe sie begreifen kann, was geschehen ist, findet Zehra sich vor Gericht wieder. Falsche Zeugen schwören, dass sie am Tod ihres Vaters Schuld ist, und sie wird für immer aus ihrer Heimatstadt verbannt. Mittellos, verzweifelt und ohne Schutz muss sie vor den Gefahren fliehen, welche vor den Stadttoren lauern. Ihre Flucht führt sie in das von Kriegswirren erschütterte Ungarn, wo sie schon bald eine folgenschwere Entscheidung fällen muss.

Ausgezeichnet mit dem Goldenen HOMER 2014